# Flatpak-Mirror (Test-Setup mit Docker Compose) Kuratiertes Flatpak-Repo: spiegelt nur die in `config/apps.yaml` freigegebenen Apps von Flathub und stellt sie über nginx bereit. Kein flat-manager nötig. ## Schnellstart (lokale apps.yaml, ohne Git) ```bash docker compose up -d --build ``` - `sync`-Container klont/pullt nichts von Git (solange `GIT_REPO_URL` leer ist), sondern liest direkt `config/apps.yaml` (read-only gemountet). - Beim ersten Lauf: OSTree-Repo wird angelegt, Flathub-Remote eingerichtet, die drei Beispiel-Apps werden gepullt. Das kann je nach App-Größe einige Minuten dauern (Firefox, LibreOffice sind groß). - Logs verfolgen: `docker compose logs -f sync` - Repo ist danach erreichbar unter `http://localhost:8080` ## Mit Git-Repo für die apps.yaml 1. `.env.example` nach `.env` kopieren: ```bash cp .env.example .env ``` 2. In `.env` mindestens `GIT_REPO_URL` setzen (öffentliches Repo reicht das schon aus). `GIT_BRANCH` bei Bedarf anpassen (Standard: `main`). 3. **Nur bei privaten Repos:** zusätzlich `GIT_USERNAME` und `GIT_TOKEN` setzen. Als `GIT_TOKEN` ein Personal Access Token verwenden (nicht das echte Account-Passwort!) – erzeugbar unter den Account-Einstellungen von Gitea/GitHub/GitLab, idealerweise mit nur Lese-Rechten auf das eine Repo. `.env` wird per `.gitignore` von Git ignoriert – nie versehentlich committen. Das Repo braucht im Root eine `apps.yaml` mit der gleichen Struktur wie in `config/apps.yaml`. Der `./config`-Mount kann dann entfernt werden (oder bleibt einfach ungenutzt, `GIT_REPO_URL` hat Vorrang). **Sicherheitshinweis zum Token:** Es wird nie in die Git-URL eingebettet (`https://user:token@host/...`), da URLs in Logs auftauchen können. Stattdessen übergibt `sync.sh` das Token über `GIT_CONFIG_*`-Umgebungsvariablen an git, sodass es auch nicht als Kommandozeilenargument sichtbar ist (z. B. über `ps aux` auf dem Docker-Host). Es steht dennoch im Container-Environment und in `.env` im Klartext – Zugriff auf den Docker-Host und die `.env`-Datei entsprechend absichern (Dateiberechtigungen, kein Checkout in ein öffentlich lesbares Verzeichnis). ## Client testen Auf einer Test-Maschine mit Flatpak installiert: ```bash flatpak remote-add --no-gpg-verify test-repo http://:8080 flatpak install test-repo org.mozilla.firefox ``` `--no-gpg-verify` ist nur für den lokalen Test ok — die Original-Signaturen von Flathub werden zwar mitkopiert, aber ohne den Flathub-Key im Client ist Verifizierung sonst nicht möglich. Für den Produktivbetrieb solltest du `ostree remote add` bzw. `flatpak remote-add` mit dem echten Flathub-GPG-Key konfigurieren, statt `--no-gpg-verify` zu verwenden. ## Apps hinzufügen/entfernen Einfach `config/apps.yaml` (oder die Datei im Git-Repo) bearbeiten. Der Sync-Container prüft alle `SYNC_INTERVAL_SECONDS` (Standard: 900 = 15 Min.) erneut und pullt neue Einträge bzw. löscht entfernte Refs automatisch. Für einen sofortigen Testlauf, statt zu warten: ```bash docker compose restart sync ``` ## Nächste Schritte für den Produktivbetrieb - Sync über Webhook statt reinem Interval-Polling triggern - Shared Volume durch echtes Kubernetes-PVC (ReadWriteMany) oder S3 ersetzen - Monitoring/Alerting auf Sync-Fehler - Bei Bedarf später flat-manager vor dieses Repo setzen (siehe Chat-Verlauf)