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# DNF-Spiegelserver fuer Pakete ohne Flatpak
Ergaenzt den bestehenden Flathub-Filter-Spiegel um einen zweiten Weg fuer
Anwendungen, die es nur als RPM gibt. Beide sollen unter einer Domain laufen:
- `https://<domain>/flatpak/...` - bereits vorhanden
- `https://<domain>/dnf/...` - dieser Stack
## Funktionsprinzip
Der `dnf-mirror`-Container laeuft dauerhaft und fuehrt alle
`SYNC_INTERVAL_SECONDS` (Default 6h) folgenden Zyklus aus:
0. **packages.yaml aktualisieren**: `git fetch`/`reset --hard` gegen das in
`SOURCES_GIT_URL` konfigurierte Git-Repo, das eine Datei `packages.yaml`
enthaelt (siehe `sources-repo-template/`). Das passiert vor **jedem**
Sync-Lauf - neue/geaenderte Eintraege in diesem separaten Repo wirken also
spaetestens beim naechsten automatischen Lauf, ganz ohne Neubau/Neustart
des Containers. `packages.yaml` listet Fremdrepos mit ihrer URL und genau
den Paketnamen, die daraus geholt werden sollen, z.B.:
```yaml
repos:
- id: vscode
baseurl: https://packages.microsoft.com/yumrepos/vscode
gpgkey: https://packages.microsoft.com/keys/microsoft.asc
packages:
- code
```
Danach, pro dort definiertem Fremdrepo, zunaechst in einen PRIVATEN,
internen Zwischenspeicher (noch nicht oeffentlich sichtbar):
1. **`dnf download`** holt aus dem Fremdrepo genau die unter `packages:`
gelisteten Paketnamen (keine automatische Abhaengigkeitsaufloesung, keine
sonstigen Pakete aus diesem Repo - siehe `sources-repo-template/README.md`).
2. **Filtern**: Jedes heruntergeladene Paket wird trotzdem gegen die
Paketnamen geprueft, die AlmaLinux selbst liefert (BaseOS/AppStream/
Extras/CRB/EPEL - konfigurierbar ueber `ALMA_BASELINE_REPOIDS`). Ist der
Name dort vorhanden, wird das Paket verworfen: die Clients haben ihre
Alma-Repos ja selbst schon eingebunden und loesen es von dort auf (Schutz
gegen versehentliches Doppelspiegeln, falls jemand faelschlich ein
Alma-Paket in `packages.yaml` eintraegt). Ausnahmen lassen sich im
`force_include`-Feld von `packages.yaml` eintragen (z.B. wenn eine
Anwendung eine neuere Version einer Bibliothek braucht als Alma mitbringt).
3. **Umsignieren**: Die verbleibenden, tatsaechlich zu spiegelnden Pakete
werden mit `rpmsign --resign` komplett neu signiert - die Original-
Herstellersignatur wird ersetzt. Dadurch brauchen Clients nur **einen**
GPG-Key (den des Spiegelservers), egal von wie vielen verschiedenen
Herstellern die gespiegelten Pakete urspruenglich stammen.
Erst danach, EINMALIG ueber alle Fremdrepos zusammen:
4. **Zusammenfuehren**: Die signierten Pakete aller Fremdrepos werden zu
**einem gemeinsamen, oeffentlichen Repo** gemergt (`rsync --delete` ueber
alle privaten Zwischenspeicher hinweg in `/srv/dnf`). Ein Fremdrepo, das
in einem Sync-Lauf mal nicht erreichbar war, behaelt einfach seinen
letzten erfolgreichen Stand im gemeinsamen Repo; wird ein Fremdrepo oder
ein einzelnes Paket aus `packages.yaml` entfernt, verschwindet es beim
naechsten Lauf auch aus dem gemeinsamen Repo.
5. **Metadaten bauen**: `createrepo_c` fuer die eigentlichen Repo-Metadaten
des gemeinsamen Repos, dazu AppStream-Katalogdaten (`appstreamcli compose`,
siehe unten), damit die Anwendungen mit Name/Icon/Beschreibung in
**Discover (GNOME Software)** auftauchen statt nur per `dnf`/`pkcon` auf
der Kommandozeile sichtbar zu sein.
6. `repomd.xml` wird zusaetzlich separat signiert (`repomd.xml.asc`), damit
Clients `repo_gpgcheck=1` nutzen koennen (schuetzt auch die Metadaten
selbst, nicht nur die einzelnen Pakete).
7. Eine fertige Client-`.repo`-Datei wird nach `/srv/dnf/$MIRROR_REPO_ID.repo`
geschrieben und ist unter `https://<domain>/dnf/$MIRROR_REPO_ID.repo`
abrufbar - das ist das **einzige** Repo, das Clients einbinden muessen.
Der `nginx`-Container bekommt das Ausgabe-Volume read-only gemountet und
liefert es unter `/dnf/` aus. Er baut keine Pakete, sondern ist nur fuer den
Zugriff von aussen zustaendig.
## Erste Einrichtung
```sh
# 1. Paketliste: sources-repo-template/packages.yaml (angepasst) in ein
# EIGENES, separates Git-Repo pushen (siehe sources-repo-template/README.md)
cp sources-repo-template/packages.yaml /pfad/zum/eigenen/git-repo/packages.yaml
# Inhalt pruefen/anpassen (eigene Fremdrepos + Paketnamen eintragen), dann
# committen+pushen ins neue Git-Repo
# 2. Compose-Stack konfigurieren
cp .env.example .env
# .env anpassen: mindestens MIRROR_DOMAIN, MIRROR_REPO_ID, GPG_NAME, GPG_EMAIL,
# SOURCES_GIT_URL
# 3. Bei SSH-Zugriff aufs Git-Repo: Deploy-Key (nur Lesezugriff) ablegen
cp /pfad/zum/deploy-key ./git-ssh/id_ed25519
chmod 600 ./git-ssh/id_ed25519
docker compose up -d --build
docker compose logs -f dnf-mirror # ersten Sync-Lauf beobachten
```
Der `./gpg`-Ordner neben der `docker-compose.yml` wird beim ersten Start vom
Container selbst befuellt (GPG-Schluesselpaar) - dort ist nichts manuell
vorzubereiten, aber der Ordner sollte auf dem Host entsprechend geschuetzt
(nicht world-readable) und **gesichert/gebackupt** werden: geht er verloren,
muessen alle Clients den neuen Public Key neu importieren.
Nach dem ersten Lauf:
- `https://<domain>/dnf/RPM-GPG-KEY-mirror` - der Public Key des Spiegels
- `https://<domain>/dnf/company-mirror.repo` (bzw. `$MIRROR_REPO_ID.repo`) -
die eine Repo-Datei, die Clients einbinden
- `https://<domain>/dnf/` - das gemeinsame Repository selbst, enthaelt die
Pakete aus allen in `packages.yaml` konfigurierten Fremdrepos
## Neue Anwendungen spiegeln
Fuer jede Anwendung ohne Flatpak einen Eintrag unter `repos:` in der
`packages.yaml` **im separaten Paketlisten-Git-Repo** ergaenzen (Fremdrepo-
URL + die gewuenschten Paketnamen unter `packages:`), committen, pushen - der
Container zieht das beim naechsten Sync-Lauf automatisch. Kein Zugriff auf
den Docker-Host/Compose-Stack noetig, das kann also z.B. per Merge-Request-
Review an ein anderes Team delegiert werden.
## Clients anbinden
Einmalig (per Ansible/Kickstart/Intune-Skript/Image-Build - vermutlich schon
Teil eurer bestehenden Entra-ID-Provisioning-Pipeline), z.B. mit dem
mitgelieferten Skript:
```sh
./client/bootstrap.sh software.example.org
```
Das importiert den Mirror-GPG-Key und legt die **eine** `.repo`-Datei ab -
Clients sehen darin von Anfang an alle gespiegelten Anwendungen aus allen
konfigurierten Fremdrepos, ganz ohne pro Anwendung ein weiteres Repo
einbinden zu muessen. Rootlose Installation/Update/Deinstallation laeuft
danach ueber die bereits bestehenden Polkit-Regeln fuer PackageKit wie
gewohnt - hier ist nichts zusaetzlich noetig.
## Bekannte Einschraenkungen
- **AppStream/Discover**: `appstreamcli compose` extrahiert AppStream-Metadaten
aus Paketen, die selbst `.metainfo.xml`/`.desktop`-Dateien mitbringen. Bringt
eine Anwendung so etwas nicht mit, erscheint sie trotzdem installierbar,
aber ohne Katalogeintrag (Name/Icon/Beschreibung) in Discover - nur per
Suche nach dem Paketnamen. Das ist eine Eigenschaft des Quellpakets, keine
Konfigurationsluecke.
- Der Stack ist auf **AlmaLinux 10 und neuer** ausgelegt. Gebaut wird der
Katalog mit `appstreamcli compose` (Pakete `appstream` +
`appstream-compose` - Letzteres ist ein eigenes Subpaket, ohne das
`appstreamcli compose` zur Laufzeit mit "AppStream Compose binary ... was
not found" scheitert). Da dieses Kommando auf einem Verzeichnisbaum statt
auf `.rpm`-Dateien arbeitet, entpackt `sync.sh` vorher die relevanten
Pfade (`usr/share/{applications,metainfo,icons,pixmaps}`) aus allen
Paketen in so einen Baum.
- **Format der beiden repodata-Eintraege ist heikel.** Auf dem Client holt
PackageKit die repodata-Typen `appstream` und `appstream-icons` und reicht
sie an `as_utils_install_metadata_file()` von libappstream weiter, das sie
nach `/var/cache/swcatalog/{xml,icons}/` installiert - erst von dort lesen
Discover und `appstreamcli`. Diese Funktion ist bei Dateinamen sehr
waehlerisch, und ein Fehlschlag laesst den **kompletten** Repo-Refresh
scheitern (nicht nur die Icons). Deshalb schreibt `sync.sh` beides
ausdruecklich mit `modifyrepo_c --compress-type=gz`:
- Der Katalog muss auf `.xml.gz` enden. `modifyrepo_c` komprimiert die
uebergebene Datei neu und nutzt auf AlmaLinux 10 per Default **zstd**;
das dort installierte AppStream 1.0.2 kennt `.xml.zst` aber noch nicht
(erst ab 1.0.5) und lehnt die Datei mit "Can not process files of this
type" ab.
- Der Icon-Tarball muss auf `.tar.gz` enden **und** eine bekannte Groesse
(`48x48`, `64x64`, `128x128`, jeweils optional `@2`) im Dateinamen
tragen, sonst gibt es "Unable to find valid icon size in icon tarball
name". Er wird flach nach
`/var/cache/swcatalog/icons/<repo-id>/<groesse>/` entpackt, darf also nur
die PNGs auf oberster Ebene enthalten. PackageKit holt genau einen
`appstream-icons`-Eintrag, `sync.sh` liefert deshalb genau eine Groesse
aus (bevorzugt 64x64).
- `appstreamcli compose` schreibt den Origin nur in Datei- und
Verzeichnisnamen, nicht als `origin=`-Attribut in den Katalog.
libappstream liest ihn aber genau daraus und findet ohne ihn die Icons
nicht - `sync.sh` traegt ihn deshalb nachtraeglich ein.
- **jpackage-basierte Java/JavaFX-Apps** (u.a. XPipe): Diese legen ihre
`.desktop`-Datei typischerweise NICHT unter `/usr/share/applications/`
ab, sondern direkt im eigenen Installationsverzeichnis (z.B.
`/opt/xpipe/xpipe.desktop`) und verschieben sie erst per `%post`-Skript
dorthin - das sieht `sync.sh` beim reinen Lesen des Pakets nicht. Der
`sync.sh` durchsucht deshalb zusaetzlich das gesamte Paket nach
`.desktop`/`.metainfo.xml`/`.appdata.xml`-Dateien ausserhalb der
Standardpfade und holt genau diese gezielt nach.
- **Reine Kommandozeilen-Pakete** (`dotnet-sdk`, `terraform`, `kubectl`, ...)
bringen weder `.desktop`- noch `.metainfo.xml`-Dateien mit und sind in
Discover deshalb standardmaessig **gar nicht auffindbar** - auch nicht ueber
den exakten Paketnamen, denn Discovers PackageKit-Backend durchsucht
ausschliesslich den AppStream-Pool (per `dnf`/`pkcon` bleiben sie natuerlich
installierbar). Wer solche Pakete im Katalog haben will, traegt ihren
Paketnamen in `console_apps:` der `packages.yaml` ein; `sync.sh` erzeugt
dann eine `console-application`-Komponente aus dem RPM-Header
(`%{SUMMARY}`, `%{DESCRIPTION}`, `%{URL}`, `%{LICENSE}`) plus
`<provides><binary>` fuer die Befehle aus `/usr/[s]bin`. Details siehe
`sources-repo-template/README.md`. Bewusst opt-in, damit nicht saemtliche
Runtime- und Bibliotheks-Unterpakete als "Anwendungen" im Katalog landen.
- **Fehlende `.metainfo.xml` + `<pkgname>`**: Hat eine Anwendung nur eine
`.desktop`-Datei, aber keine `.metainfo.xml` (der Normalfall bei
unabhaengigen Drittanbieter-RPMs), erzeugt `sync.sh` selbst eine minimale
Ersatz-Metainfo daraus (Name/Beschreibung/Icon/Kategorien aus der
`.desktop`-Datei). `appstreamcli compose` (AppStream 1.0+) verlangt dafuer
zwingend eine `<description>`, sonst schlaegt die betroffene Komponente
mit `description-missing` fehl. Ausserdem braucht JEDE Komponente - auch
eine echte, vom Hersteller mitgelieferte `.metainfo.xml` - ein
`<pkgname>`-Element, damit PackageKit sie einem installierbaren RPM
zuordnen kann; Upstream-Metainfo-Dateien haben das so gut wie nie (kennen
den Distro-Paketnamen nicht), `sync.sh` ergaenzt es deshalb automatisch
beim Einsammeln der Dateien.
- Ist keins von beiden installiert, schlaegt die Erzeugung fehl, oder
bringt das Paket auch an keinem dieser Orte eine `.desktop`-/AppStream-
Datei mit, bleiben Pakete ganz normal per `dnf`/`pkcon` installierbar,
erscheinen aber ohne Katalogeintrag in Discover (siehe Log-Warnung).
- **PackageKit-Cache auf dem Client**: `dnf makecache` aktualisiert nur den
Cache des interaktiven `dnf`-Kommandos. PackageKit (und damit Discover)
haelt einen davon getrennten eigenen Metadaten-Cache und aktualisiert ihn
per Default nicht zuverlaessig von selbst zeitnah. `client/bootstrap.sh`
ruft deshalb zusaetzlich `pkcon refresh -c 1` auf - ohne das kann ein neu
eingebundenes Repo (oder neu hinzugekommene Pakete darin) in Discover trotz
korrekter AppStream-Daten verzoegert oder gar nicht auftauchen.
- **Namensbasierter Abgleich**: Paket X wird uebersprungen, sobald ein Paket
gleichen Namens in Alma existiert - unabhaengig von der Version. Falls eine
gespiegelte Anwendung eine neuere Version einer Alma-Bibliothek als
Abhaengigkeit braucht, dafuer `force_include` in `packages.yaml` nutzen.
- **Keine Abhaengigkeitsaufloesung**: `packages.yaml` listet die zu
spiegelnden Pakete explizit; `dnf download` holt genau diese Namen aus dem
jeweiligen Fremdrepo, ohne fehlende Abhaengigkeiten automatisch
nachzuladen. Fehlt einer gespiegelten Anwendung eine Bibliothek, die weder
aus Alma/EPEL noch aus demselben Fremdrepo kommt, muss sie explizit mit in
`packages:` aufgenommen werden.
- **Ein gemeinsames Repo, ein gemeinsamer Namensraum**: Alle Fremdrepos aus
`packages.yaml` werden zu einem einzigen Repo zusammengefuehrt. Zwei
verschiedene Fremdrepos mit einem gleichnamigen Paket (gleicher
.rpm-Dateiname) landen deshalb im selben Speicherplatz - das zuletzt
gesyncte gewinnt. Bei der Zusammenstellung von `packages.yaml` also darauf
achten, dass sich die gewaehlten Anwendungen nicht ueberschneiden.
- **GPG-Key-Ablage**: Der Signing-Key liegt (statt in einem anonymen Docker-
Volume) im Ordner `./gpg` direkt neben der `docker-compose.yml` - dadurch
laesst er sich mit normalen Host-Mitteln sichern/backupen/einschraenken.
Der Container startet dafuer intern kurz als root, chownt `./gpg` auf den
unprivilegierten `mirror`-User und wechselt dann per `setpriv` dauerhaft zu
diesem (siehe `mirror/entrypoint.sh`) - der eigentliche Sync inkl. `git`/
`dnf`/`gpg` laeuft nie als root.
- **GPG-Passphrase**: Der Signing-Key wird standardmaessig ohne Passphrase
erzeugt, damit der Container vollautomatisch signieren kann. Der Schutz
liegt dann in den Dateirechten von `./gpg` (nicht world-readable lassen!).
Eine Passphrase ist in `run-as-mirror.sh` fuer die Schluesselerzeugung
vorbereitet, automatisches Signieren mit passphrasegeschuetztem Key ist
aber NICHT fertig verdrahtet (braucht zusaetzlich `gpg-preset-passphrase`
o.ae.) - fuer den unbeaufsichtigten Betrieb wird die leere Passphrase
empfohlen.
- **Git-Zugriff**: `SOURCES_GIT_URL` wird vor jedem Sync-Lauf gefetcht. Schlaegt
das fehl (Netzwerk, Auth), laeuft der Sync mit der letzten erfolgreich
geholten Paketliste weiter (nicht beim allerersten Lauf - dort bricht der
Sync-Zyklus ohne erreichbares Git-Repo komplett ab). Nur ein Lesezugriff
(Deploy-Key/Read-only-Token) ist noetig.
- **TLS**: Der `nginx`-Service ist bewusst schlank gehalten (Port 80). Fuer
TLS entweder Zertifikate mounten und einen `listen 443 ssl` Server-Block
ergaenzen, oder - passend zum Wunsch "eine Domain fuer beide Repos" -
diesen Stack hinter einem bereits vorhandenen Reverse Proxy/Loadbalancer
betreiben, der auch den Flatpak-Spiegel terminiert.
- **Upgrade von einer aelteren Version dieses Stacks** (mit einem Repo PRO
Fremdrepo unter `/dnf/<id>/`): Das Ausgabeformat hat sich grundlegend
geaendert (jetzt ein gemeinsames Repo direkt unter `/dnf/`). Vor dem
ersten Start mit dieser Version das `dnf-repo-data`-Volume einmalig leeren
(`docker compose down` + Volume-Inhalt loeschen), damit keine alten
`<id>/`-Verzeichnisse und `<id>.repo`-Dateien liegen bleiben, und
anschliessend allen Clients die neue, eine `.repo`-Datei ausrollen.
- Dieser Aufbau wurde nicht gegen echte Internet-Upstreams end-to-end
getestet (keine Docker-Umgebung/Internetzugriff in dieser Session
verfuegbar) - Skripte sind syntaktisch geprueft, der erste `docker compose
up` sollte aber mit echten Repo-Definitionen beobachtet werden.
## Verzeichnisstruktur
```
docker-compose.yml
.env.example
gpg/ (leer, wird vom Container befuellt) - Signing-Key,
auf dem Host sichern/schuetzen
git-ssh/ optional: SSH-Deploy-Key fuers Paketlisten-Git-Repo
mirror/
Dockerfile AlmaLinux-10-Image mit dnf-plugins-core, createrepo_c,
rpm-sign, appstream+appstream-compose,
git, python3-pyyaml, jq
entrypoint.sh laeuft als root: chownt ./gpg, wechselt per setpriv
zu "mirror"
run-as-mirror.sh laeuft als "mirror": GPG-Key-Erzeugung/-Export,
Sync-Schleife
sync.sh Kernlogik: packages.yaml aus Git holen -> je
Fremdrepo dnf download -> filtern -> signieren
(privater Cache) -> alle Fremdrepos zu EINEM Repo
zusammenfuehren -> Metadaten -> Client-.repo
config/
alma-baseline.repo.d/ optional: eigene Baseline-Repos fuer den Abgleich
sources-repo-template/ Vorlage fuer das SEPARATE Git-Repo mit der
Paketliste (packages.yaml)
nginx/
conf.d/repo.conf liefert /dnf/... aus, Platzhalter fuer /flatpak/...
client/
bootstrap.sh einmaliges Client-Onboarding (Key-Import + .repo)
```